Horizont messen
Handy hochkant halten. Das Fadenkreuz auf die Oberkante eines Hindernisses legen und Punkt setzen. Bei Kanten (Mauerecke, Hausdach) je einen Punkt links und rechts direkt an der Kante.
Für die Nordrichtung danach einmal auf die Sonne oder ein Ziel mit bekannten Koordinaten abgleichen.
Beim Start fragt die App nacheinander nach Bewegungssensoren, Kamera und Standort. Alle drei bitte erlauben, sonst fehlt entweder das Zielbild oder der Sonnenabgleich.
← Zurück zur AnleitungHorizontprofil
Punkte
Standort der Messung
Gemessen werden sollte am geplanten Teleskopplatz in Objektivhöhe. Die Höhe wird nur mitgespeichert.
Nordabgleich
Der Offset wird auf alle gespeicherten Punkte angewendet, auch rückwirkend. Die Rohwerte des Sensors bleiben erhalten.
Modus "Sonne" im Messbild wählen und das Fadenkreuz auf die Sonne legen. Nur über das Bildschirmbild zielen, nicht mit dem Auge durch Kamera oder Optik schauen. Am besten bei Sonnenhöhe zwischen 10° und 60°.
Kirchturm, Mast oder Gipfel: Koordinaten in Google Maps antippen und kopieren, hier einfügen.
Auslösung
Der Messwert ist der Mittelwert der letzten 0,5 s. Die Verzögerung lässt das Handy nach dem Antippen zur Ruhe kommen.
Für jeden gesetzten Punkt wird ein kleines Kamerabild mitgespeichert und im Profil als Fotostreifen neben der Höhenlinie gezeigt. Bleibt komplett auf dem Gerät, wird nirgends hochgeladen. Bei sehr vielen Punkten oder wenig Speicherplatz wird die Fotofunktion automatisch abgeschaltet, bereits gesetzte Punkte bleiben erhalten.
Export
ZIP mit landscape.ini und horizon.txt. Azimut von Nord nach Ost, wie Stellarium es erwartet. Import: Stellarium, Ansicht (F4), Landschaften, Plus-Symbol, ZIP wählen. Danach in Stellarium den Standort selbst einstellen.
JSON mit Punkten, 1°-Profil, Standort und Abgleichdaten. Enthält auch die Rohwerte und, falls aktiviert, die Fotos je Punkt, damit die Messung später neu geladen werden kann. Mit Fotos wird die Datei deutlich größer.
Textdatei mit Azimut und Höhe je Zeile für den benutzerdefinierten Horizont.
Eine zuvor exportierte JSON-Datei weiter bearbeiten.